FAQ
Kärntner Heimatdienst und andere nicht gerade der Kulturszene angehörige ähnliche Gruppierungen verlangen die finanzielle "Gleichberechtigung" sog. "deutscher" Kulturvereine im gemischtsprachigen Gebiet Kärntens. Was soll das?
Die slowenische Kulturarbeit kann - so wie übrigens die Kulturarbeit der meisten anderen Sprachminderheiten in Österreich auch - nicht mit einer vorgegebenen, von der Gesellschaft zur Verfügung gestellten öffentlichen sprachlichen Umgebung bzw. sprachlich-kulturellen Infrastruktur rechnen, sondern muss sich neben ihrer "eigentlichen" Aufgabe - der Kulturproduktion - zugleich der Entwicklung der Sprachkompetenz sowohl bei Akteuren als auch beim Publikum widmen, sich also mit einer Vielzahl von Aktivitäten selbst den "öffentlichen" Raum schaffen, so gut es eben geht. Ein großer Teil der Mittel und der kulturellen Infrastruktur ist genau diesem Zweck gewidmet. Die Arbeitsbedingungen der slowenischen Kulturarbeit sind mit jenen, die mit deutschsprachigen Akteuren und Konsumenten rechnen, also nicht bzw. nur bedingt vergleichbar. Deswegen gibt es ja auch Minderheitenförderung.
Wieso gibt es zwei Kärntner slowenische kulturelle Dachverbände?
Vor allem aus historischen Gründen. Bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich der Christliche Kulturverband aus ideologischen Gründen aus dem bis dahin einheitlichen Slowenischen Kulturverband abgespalten; heute konkurrieren die beiden Verbände nicht, sondern ergänzen einander.
Worin unterscheiden sich die zwei slowenischen kulturellen Dachverbände?
In Schwerpunktsetzungen und globalen Ausrichtungen. Der Slowenische Kulturverband hat sich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung einer politisch und weltanschaulich unabhängigen Kulturorganisation entwickelt, die durch eine liberale Offenheit gekennzeichnet ist - im Slowenischen Kulturverband wirken Kulturschaffende aus dem linken Spektrum ebenso wie solche aus der katholischen Tradition. Deswegen ist der Slowenische Kulturverband - als verbindendes und zusammenführendes Organ für verschiedene kulturelle Bereiche - erpicht, seine Unabhängigkeit gegenüber politischen Parteien und volksgruppenpolitschen Organisationen zu bewahren.
Die slowenische Kulturarbeit kann - so wie übrigens die Kulturarbeit der meisten anderen Sprachminderheiten in Österreich auch - nicht mit einer vorgegebenen, von der Gesellschaft zur Verfügung gestellten öffentlichen sprachlichen Umgebung bzw. sprachlich-kulturellen Infrastruktur rechnen, sondern muss sich neben ihrer "eigentlichen" Aufgabe - der Kulturproduktion - zugleich der Entwicklung der Sprachkompetenz sowohl bei Akteuren als auch beim Publikum widmen, sich also mit einer Vielzahl von Aktivitäten selbst den "öffentlichen" Raum schaffen, so gut es eben geht. Ein großer Teil der Mittel und der kulturellen Infrastruktur ist genau diesem Zweck gewidmet. Die Arbeitsbedingungen der slowenischen Kulturarbeit sind mit jenen, die mit deutschsprachigen Akteuren und Konsumenten rechnen, also nicht bzw. nur bedingt vergleichbar. Deswegen gibt es ja auch Minderheitenförderung.
Wieso gibt es zwei Kärntner slowenische kulturelle Dachverbände?
Vor allem aus historischen Gründen. Bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich der Christliche Kulturverband aus ideologischen Gründen aus dem bis dahin einheitlichen Slowenischen Kulturverband abgespalten; heute konkurrieren die beiden Verbände nicht, sondern ergänzen einander.
Worin unterscheiden sich die zwei slowenischen kulturellen Dachverbände?
In Schwerpunktsetzungen und globalen Ausrichtungen. Der Slowenische Kulturverband hat sich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung einer politisch und weltanschaulich unabhängigen Kulturorganisation entwickelt, die durch eine liberale Offenheit gekennzeichnet ist - im Slowenischen Kulturverband wirken Kulturschaffende aus dem linken Spektrum ebenso wie solche aus der katholischen Tradition. Deswegen ist der Slowenische Kulturverband - als verbindendes und zusammenführendes Organ für verschiedene kulturelle Bereiche - erpicht, seine Unabhängigkeit gegenüber politischen Parteien und volksgruppenpolitschen Organisationen zu bewahren.

